• AKTUELL

    ours, not mine

    Nicole Pruckermayr / Sabina Hörtner

    Nicole Pruckermayr, BAUM JEIN
Performance am 11. Oktober 2025, Graz/Reininghaus
Foto © Nr 10_ (C) Nikos Zachariadis
    Nicole Pruckermayr, BAUM JEIN
    Performance am 11. Oktober 2025, Graz/Reininghaus
    Foto © Nr 10_ © Nikos Zachariadis
    Sabina Hörtner, Weggehen in weiss, gelb und grün (Platanthera bifolia) 2025, 95 x 135 cm, Acryl auf Leinwand Foto © Robert Najar
    Sabina Hörtner, Weggehen in weiss, gelb und grün (Platanthera bifolia) 2025,
    95 x 135 cm, Acryl auf Leinwand Foto © Robert Najar

    Treffpunkt um 15:00 PLANET H, die Performance führt durch die Gumpendorferstraße.
    Dauer ca. eine Stunde. Keine Anmeldung erforderlich.

    und im Anschluss:

    Treffpunkt:
    9:30 Gasthof Skilitz, Siegenfeld / öffentlich gut erreichbar: mit dem Zug oder der Badner Bahn bis Baden, dort ab Baden Bahnhof (09:02) mit dem Bus Nr 308 (Richtung Alland) in 17 Minuten bis zur Haltestelle ‚Siegenfeld Badner Straße‘. Direkt an der Haltestelle liegt der Gasthof.

    Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung, per e-mail unter contact@planet-h.at, danke!

    Wer mit dem Auto kommen möchte:
    Über die A21 Richtung Gießhübl – Abfahrt Hinterbrühl. Danach Richtung Gaaden, beim grauen Feuerwehrhaus links abbiegen und weiter ca. 3 km nach Siegenfeld. Der Gasthof Skilitz, Badnerstraße 2, 2500 Siegenfeld, verfügt über ausreichend Parkplätze. 


    Gegen das stille Vergehen der Natur:

    „Ours, not mine“ von Sabina Hörtner und Nicole Pruckermayr

    Text von Nina Schedlmayer

    Vor gar nicht so langer Zeit wusste ich gar nicht, dass es den Schwalbenschwanz-Enzian überhaupt gibt. Jetzt aber wünsche ich mir umso mehr, dass dieser lange Lulatsch […] noch möglichst lange auf dieser Welt bleibt.“ Das schrieb die Journalistin Nina Horaczek.

    Sabina Hörtner hatte sie und andere Freund:innen und Bekannte eingeladen, die Patenschaft für vom Aussterben bedrohte Pflanzen zu übernehmen. Das bedeutete: Die Künstlerin führte die jeweilige Person zu einem Standort des jeweiligen Gewächses und fertigte später im Atelier eine Zeichnung an, die sie dieser schenkte. So ruft sie Pflanzen ins Gedächtnis, die still und leise zu verschwinden drohen. 2014 in der Steiermark, in der Oststeiermark, begonnen, führte sie das Projekt später im südlichen Niederösterreich weiter. 

    Aus den Zeichnungen mit Marker – Raster, die übereinandergelegt und mancherorts lückenhaft sind – entstanden Skulpturen: Gitterstrukturen aus lackiertem Edelstahl. Diese zeichnen, wenn auch nicht ganz streng, Farben und Formen der Pflanzen nach. Sie stehen, entweder in der Landschaft oder, auf einem Betonfuß im Ausstellungsraum. Aufs Äußerste reduziert, werden sie zu flächigen Erinnerungen – mit Zwischenräumen, die den Umraum rahmen oder Leerstellen lassen. 

    Der Titel der Serie, „It’s a pity that still….“, spielt mit einer Doppeldeutigkeit: „Still“ bedeutet auf Englisch sowohl „noch immer“ als auch „leise“. Natürliche Strukturen vergehen ohne großes Getöse, sukzessive. Und so fehlt plötzlich immer mehr. Auch die Namen der einzelnen Skulpturen – „T k nb nd (Türkenbund / Lilium martagon“, „Bl r E se h t (Blauer Eisenhut / Aconitum napellus)“ oder „C r str se (Christrose / Helleborus niger)“ – sind buchstäblich durchlöchert. 

    Aus den Skulpturen wiederum wuchsen gewissermaßen Gemälde wie „Weggehen in weiß, gelb und grün (Weiße Waldhyanzinthe / Platanthera bifolia)“. Auch hier steht der Titel für das Verschwinden. In dem Transferprozess von Zeichnung zu Skulptur zu Malerei – die Künstlerin nennt es Stille-Post-Prinzip – manifestiert sich selektive wie verdichtete Erinnerung. 

    Das Verschwinden von Pflanzen ist auch Thema von Nicole Pruckermayrs Performances, Installationen und Fotografien. Im Grazer Stadtteil Reininghaus entsteht auf einem einstigen Brauereigelände ein Stadterweiterungsgebiet. Wo früher wilde G’stetten waren, wachsen seit Jahren Neubauten in die Höhe. In ihrer Performance „BAUM JEIN“ positioniert sich die Künstlerin vor Bäumen mit einem Schild, das auf einer Seite mit „Ja“, auf der anderen mit „Nein“ beschriftet ist: Die wechselnde Zustimmung und Ablehnung verweist auf die Ambivalenz der Situation. Schließlich stecken politisch Verantwortliche im Zwiespalt zwischen der Notwendigkeit urbaner Verdichtung einerseits und ökologischen Erfordernissen andererseits. Gleichzeitig erinnert die schlichte Ja-Nein-Polarität auch daran, dass das Spektrum bisweilen eben doch breiter ist. Oder, wie die Künstlerin es in Anspielung auf die bereits fertig gestellten Planungen der Reininghausgründe formuliert: „Gibt es noch eine Möglichkeit, eine humanere Sicht in einem schon ausformulierten Zustand mitzunehmen?“

    Während sie hier mit dem Ungewissen spielt, so sind Textilien auf Bäumen und Markierungen üblicherweise eindeutige Zeichen: Sie weisen darauf hin, dass diese Pflanzen demnächst gefällt werden sollen. Wenn Pruckermayr nun einen großen alten Baum mit gelbem – abbaubarem – Textil umwickelt, so spielt sie damit auf diese Zeichen an („Todesschleife“ nennt sie es); darüber hinaus hebt die Schleife den Baum als erhaltenswertes Naturdenkmal hervor – und wäre im Idealfall ein Rettungsanker dafür.  

    Zu diesen Hinweisen auf demnächst nicht mehr existierende Bäume im Stadtraum veranstaltet Nicole Pruckermayr immer wieder Prozessionen, die für urbanes Grün plädieren. Mehrere Menschen balancieren dabei Kuben, die Baumkronen symbolisieren, und verharren an Orten, denen Bäume fehlen. Während der Laufzeit der Ausstellung wird sie eine Baumprozession in der Nähe von PLANET H starten. „Man vergisst, dass an manchen Orten vor Kurzem nur Erde war“, sagt die Künstlerin. 

    „Ours, not mine“ nennen Sabina Hörtner und Nicole Pruckermayr ihre Ausstellung und machen mit diesem Titel bewusst, dass die Natur allen und daher niemand gehört. Sie wirken künstlerisch dem stillen Vergehen entgegen. 

    Sabina Hörtner: Bleiben Sie bitte, PatIn!, Wien 2021, o. S.

    Nicole Pruckermayr, geboren in Oberösterreich, lebt in Graz und Niederöblarn. Sie ist Konzeptkünstlerin und beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Handlungsmöglichkeiten und Möglichkeitsräumen in öffentlichen Räumen sowie in Stadt- und Stadtentwicklungsgebieten.

    Sie studierte Architektur, Visuelle Kultur und Kunstanthropologie in Graz und Wien. Ihre Arbeiten umfassen diverse KIÖR-Projekte, teils partizipativ mit vielen Beteiligten, sowie Ausstellungstätigkeiten und Performances im In- und Ausland.

    Für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie 2019 den Kunstförderungspreis der Stadt Graz

    Sabina Hörtner studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Bruno Gironcoli und schloss ihr Studium 1995 mit Diplom ab. Für ihre Abschlussarbeit wurde sie mit dem Würdigungspreis der Akademie ausgezeichnet. Seit 1987 (im Frauenmuseum Bonn) ist sie mit Ausstellungen und Arbeitsaufenthalten im In- und Ausland vertreten, unter anderem in Wien, Graz, Mürzzuschlag, New York, Hongkong, Los Angeles und Amsterdam. Sie realisierte mehrere Kunst-am-Bau-Projekte, darunter WOMENT! 20+03 Orte und Augenklinikum am LKH Graz. Von 2001 bis 2004 war sie Assistant Professor am Institut für Zeitgenössische Kunst an der Technischen Universität Graz.

    Sabina Hörtner arbeitet interdisziplinär mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und raumbezogenen Installationen. Der dreidimensionale Raum bildet dabei häufig den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Interventionen. Seit 2014 beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit dem Verschwinden kleiner Details im unmittelbaren Umfeld und thematisiert dabei auch den Verlust geschützter Arten.

    Sie lebt und arbeitet in Wien und im südlichen Niederösterreich.
    Seit Frühling 2026 betreibt sie in Wien den Kunstraum PLANET H.



    Against the silent decline of nature:

    “Ours, not mine” by Sabina Hörtner and Nicole Pruckermayr

    TEXT: NINA SCHEDLMAYER

    “Not so long ago, I didn’t even know that the ‚willow gentian‘ existed. Now, however, I wish all the more that this long, lanky thing […] remains in this world for as long as possible.” This was written by journalist Nina Horaczek 1.

    Sabina Hörtner had invited her and other friends to sponsor endangered plants. This meant that the artist would take each person to the location of the respective plant and later create a drawing in her studio, which she then gave to them. Thereby, she brings to mind these plants which are in danger of quietly disappearing. What began in eastern Styria in 2014, was later continued as a project in southern Lower Austria.

    From these felt pen drawings – grids that are superimposed onto each other with blanks in some areas – emerged the sculptures: grid structures made of lacquered stainless steel. These trace the colors and forms of the respective plants, albeit not in a strict manner. They either stand in a landscape or on a concrete base in the exhibition space. Reduced to their bare essentials, they become planar memories – with interstices that frame the surroundings or represent vacant spaces.

    The series title, „It’s a pity that still…“, plays on a double meaning: „Still“ can mean „still“ as well as „quietly“ in English. Natural structures disappear without much fanfare, one by one. Thus, suddenly, more and more goes missing. Even the names of the individual sculptures – “T k nb nd (Turk’s Cap / Lilium martagon),” “Bl r E se h t (Monkshood / Aconitum napellus)” or “C r str se (Christmas Rose / Helleborus niger)” – are literally riddled with holes.

    From the sculptures, in a sense, paintings grew – such as “Departing in white, yellow and green (White Helleborine / Platanthera bifolia)”. Here, too, the title represents the act of disappearance. In this process of transfer from drawing to sculpture to painting, which the artist calls a ‘telephone game effect’ – selective and condensed memory is manifested.

    The disappearance of plants is also the theme of Nicole Pruckermayr’s performances, installations, and photographs. On a former brewery site in the Reininghaus district of Graz an urban expansion area is being developed. Where once were wild and untamed plots, new highrises have been sprouting for years. In her performance „TREE YES/NO,“ the artist positions herself in front of trees with a sign labeled „Yes“ on one side and „No“ on the other: The alternating agreement and rejection alludes to the ambivalence of the situation.

    Ultimately, those politically responsible are caught between the necessity of urban densification on the one hand and ecological requirements on the other. At the same time, the simple yes-no polarity also serves as a reminder that the spectrum is sometimes indeed broader. Or, as the artist puts it, alluding to the already completed plans for the Reininghaus grounds: „Is there still a way to incorporate a more humane perspective into a fully developed condition?“

    Even as she plays with ambiguity here, textiles on trees and markings are usually unambiguous signs: They indicate that these plants are soon to be felled. As Pruckermayr wraps a large, old tree with yellow, biodegradable fabric, she is alluding to these tell-tale signs (she calls it a „ribbon of death“); moreover, the ribbon highlights the tree as a natural monument worthy of preservation – and would ideally be a lifeline for it. 

    In response to these references of trees that will soon no longer exist in the urban landscape, Nicole Pruckermayr regularly organizes processions advocating for urban greenery. Several people balance cubes symbolizing treetops and pause in places where trees are missing. During the exhibition, she will start a tree procession near PLANET H. „One forgets that in some places, not long ago, there was only soil,“ says the artist.

    With the title of their exhibition „Ours, not mine,“ Sabina Hörtner and Nicole Pruckermayr make it clear that nature belongs to everyone and therefore to no one. Through their art, they counter the silent fading away.

    Sabina Hörtner: Bleiben Sie bitte, PatIn!, Wien 2021, o. S.

    Nicole Pruckermayr, born in Upper Austria, lives in Graz and Niederöblarn. She is a conceptual artist whose artistic practice explores possibilities and spaces of action in public spaces and urban and urban development areas.

    She studied architecture, visual culture, and art anthropology in Graz and Vienna. Her work encompasses various KIÖR projects, some of them participatory with many completed, as well as exhibitions and performances both in Austria and abroad.

    In 2019, she received the ‚Kunstförderungspreis Stadt Graz‘ for her artistic achievements.

    Sabina Hörtner studied sculpture at the Academy of Fine Arts Vienna under Bruno Gironcoli, graduating with a diploma in 1995. Her graduation project was awarded the Academy’s ‚Würdigungspreis‘. Since 1987 (Women’s Museum Bonn), she has participated in exhibitions and residencies both nationally and internationally, including in Vienna, Graz, Mürzzuschlag, New York, Hong Kong, Los Angeles, and Amsterdam. She has realized several public art projects, including WOMENT! 20+03 Places and the Eye Clinic at the Graz University Hospital. From 2001 to 2004, she was an Assistant Professor at the Institute of Contemporary Art at the Graz University of Technology.

    Sabina Hörtner works interdisciplinarily with drawing, painting, sculpture, and site-specific installations. Three-dimensional space often forms the starting point for her artistic interventions. Since 2014, her work has focused on the disappearance of small details in our immediate surroundings, also addressing the loss of protected species.

    She lives and works in Vienna and southern Lower Austria.
    Since spring 2026, she has run the art space PLANET H in Vienna.

    September 22, 2026

    ‚3rd TREE PROCESSION‘ / Nicole Pruckermayr

    ‚Hier könnte ein Baum stehen.‘
    Meeting point at 3:00 PM at PLANET H. The performance will proceed along Gumpendorferstraße.
    Duration approximately one hour. No registration required.


  • VORSCHAU

    Petra Lindenbauer

    CONTAINING

    Eröffnung 15.10.2026, 18:00
    16. Oktober bis 30. Oktober

    Dienstag bis Sonntag 15:00 – 18:30 und nach Vereinbarung

    Petra Lindenbauer, Gefäße, 2026
Porzellan, h 21, dm 17 und 15cm
Foto © Petra Lindenbauer
    Petra Lindenbauer, Gefäße, 2026
    Porzellan, h 21, dm 17 und 15cm
    Foto © Petra Lindenbauer


  • VORSCHAU

    Almut Rink / Leung Chi Wo

    Almut Rink, Detail / Bias, 2024, ink on paper, Foto © Almut Rink
    Almut Rink, Detail / Bias, 2024, ink on paper, Foto © Almut Rink
    Screening of Bruce Lee’s Fist of Fury at Odeon Hounslow, London, 18 December 1973, archival pigment print, 52 x 82 cm, 2023 © Leung Chi Wo
    Leung Chi Wo ‚The Date Series‘
    Screening of Bruce Lee’s Fist of Fury at Odeon Hounslow, London, 18 December 1973,
    archival pigment print, 52 x 82 cm, 2023 © Leung Chi Wo

  • VORSCHAU

    Zwischenraum und das darin

    Eröffnung: 10. Jänner 2027, 16:00 / doors open 15:00

    11. Jänner bis 12. Februar 2027
    Mo – Fr / 13:00 – 18:00

    Andrea Maria Krenn, Anya Triestram,
    Christian Hutzinger, Tom Marseiler

    Christian Hutzinger
Ohne Titel (CH 26/2021)
Acryl auf Leinwand
70 x 70 cm
Foto: Lukas Dostal
©️ Christian Hutzinger & Bildrecht Wien

    Christian Hutzinger, Ohne Titel (CH 26/2021)
    Acryl auf Leinwand, 70 x 70 cm
    Foto: Lukas Dostal ©️ Christian Hutzinger & Bildrecht Wien

    Zwischenraum und das darin verweist auf einen Bereich, der sich einer unmittelbaren Festlegung entzieht. Zwischenräume werden häufig als Leerstellen verstanden – als das, was noch nicht besetzt oder gestaltet ist. Die in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten definieren sie jedoch als aktive Zonen der Wahrnehmung. Sie strukturieren Beziehungen, erzeugen Spannung und ermöglichen Nähe und Distanz.

    Die Arbeiten von Anna Maria Krenn, Anya Triestram, Christian Hutzinger und Tom Marseiler begegnen einander in dieser Offenheit. Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen teilen sie ein Interesse an Verdichtung durch Reduktion, an der Wirksamkeit der unscheinbaren ‚Leerstelle‘ und an einer Form von Präsenz, die nicht durch Behauptung entsteht, sondern durch Aufmerksamkeit.

    In der japanischen Ästhetik ist Ma ein zentraler Begriff. Er beschreibt den bewusst gestalteten „Zwischenraum“ – also das, was nicht sichtbar oder nicht gefüllt ist. Anders als das westliche Verständnis von Leere als Abwesenheit oder Mangel begreift Ma den leeren Raum als bedeutungstragendes Element. Erst durch ihn treten Dinge in Beziehung zueinander und entfalten ihre Wirkung.

    In Kunst, Architektur, Musik und im Alltag zeigt sich Ma in Pausen, Stille und Abständen. Diese bewusst gesetzten Leerstellen eröffnen den Betrachtenden oder Zuhörenden Raum für eigene Wahrnehmungen und Bedeutungen. Ma beschreibt somit nicht die Abwesenheit von Inhalt, sondern eine besondere Form der Präsenz: den negativen Raum, der Objekte miteinander verbindet, ihre Eigenständigkeit hervorhebt und Spannung entstehen lässt – er folgt keiner strengen Symmetrie, sondern einer dynamischen Balance, die sich von den häufig geometrisch geordneten Konzepten des europäischen Minimalismus unterscheidet.

    Es wird der Zwischenraum selbst – weder leer noch passiv – zu einem Feld, in dem sich Verbindungen herstellen, Assoziationen bilden und neue Beziehungen zwischen Werk, Raum und BetrachterIn entfalten können.